Marktwirtschaft gehört zur katholischen Soziallehre
Neben vielen anderen bedeutsamen ethischen und spirituellen Themen nimmt Papst Franziskus in seiner neuen Sozialenzyklika Fratelli tutti erneut die Marktwirtschaft ins Visier – dies zwar wünschenswert kritisch, aber doch viel zu undifferenziert und einseitig. Papst Franziskus vergisst in Fratelli tutti die Erfolge und Vorteile freier Ökonomien, die als ökologisch-soziale Marktwirtschaften der Ordnungsethik katholischer Soziallehre am besten entsprechen.
Ein Beitrag in der Kirchenzeitung Köln, Ausgabe vom 30.10.2020. PDF-Download: hier.


Der Öffentliche Dienst steht im Fokus der von Lars Schäfers, Wissenschaftlicher Referent der KSZ, verfassten Kolumne. Vor dem Hintergrund der kontroversen Diskussion über die aktuellen Warnstreiks empfiehlt der Autor eine Stärkung des für das Gemeinwohl so wichtigen Staatsdienstes und fordert eine gründliche Reflexion dessen Wertes durch die katholische Soziallehre.
Es waren dramatische Szenen in diesem Frühjahr: Dicht an dicht stehen Krankenhausbetten mit Menschen an Beatmungsgeräten, dutzende Lastwagen transportieren die Toten zu den Friedhöfen, Angehörige weinen, die sich nicht mal mehr von den Verstorbenen verabschieden durften. All das konnte jeder über die Medien teils im Minutentakt mitverfolgen. Speziell für Menschen mit psychischen (Vor-)Erkrankungen kann der Medienkonsum in Zeiten von Corona ernste Folgen haben.
„Theologiestudium: Weil bei Ungewissheit einfache Antworten nicht weiterhelfen…“ – das ist einer der Slogans, mit denen die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn derzeit für ihr Studienangebot wirbt. Er enthält eine Einsicht, die auch für mich persönlich einer der Gründe war, als erster in meiner Familie an die Universität zu gehen und nach einem kurzen erfolglosen Ausflug in die Geografie Katholische Theologie zu studieren.